Slide Rules

Reference / Paper · 2020

Rechenschieber von Faber-Castell (8th edition)

Read the PDF ↗

Bilingual (German/English) collector's catalogue of every known A. W. Faber / Faber-Castell slide rule, with production ranges (2/83 Novo-Duplex 1962–1972; 2/83N 1969–1975), materials (Geroplast polystyrene 1952–1977), and the key to blind date stamps (1958–1977: MYY or MMYY, usually on an end edge of the stock on duplex rules).

Author
Peter Holland
Year
2020
Type
Reference / Paper
Language
German
Credit
Peter Holland; hosted by the International Slide Rule Museum.
  • slide rule
  • Faber-Castell

← Back to the Reference Library

Rechenschieber von Faber-Castell (8th edition)

Rechenschieber Slide Rules A.W. Faber A.W. Faber-Castell Modelle, Typen, Skalen Models, Types, Scales V 8.0 Peter Holland Peter Holland unter Mitarbeit von, in co-operation with Dieter von Jezierski Günter Kugel David Rance Rechenschieber - Slide Rules A.W. Faber - A.W. Faber-Castell Modelle, Typen, Skalen Models, Types, Scales © 2020, Digitale Ausgabe, V 8.0 © 2020, Digital Edition, V 8.0 Kontakt zum Autor, to contact the author: [email protected] Titelfoto: Faber-Castell, Modell 367 Cover picture: Faber-Castell model 367 Jegliche Haftung für die Richtigkeit des gesamten Werkes kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden. Die im Buch genannten Produkte, Warenzeichen und Firmennamen sind in der Regel durch deren Inhaber geschützt. Despite all possible care and attention, no liability for the correctness of the contents is accepted. The products named in the book, the trademarks and company names are, as a rule, protected by the owner. Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. This work is licensed under a Creative Commons Attribution – NonCommercial - NoDerivatives 4.0 International License. Inhaltsverzeichnis 1 1 2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 3.12 3.13 3.14 3.15 3.16 3.17 3.18 3.19 3.20 3.21 3.22 3.23 3.24 3.25 3.26 3.27 3.28 3.29 4 5 6 7 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 7.7 8 9 10 11 12 13 14 15 15.1 15.2 16 17 18 Vorwort und Dank Erläuterungen zum Gebrauch Rechenschieber-Modelle Frühe Modelle ohne Nummerierung Serie 3xx Serie D Serie 1/xx/3xx Serie 'hel', 'kad', 'cme' Serie 1/xx Serie 2/xx, 2/xxN Serie 3/xx/3xx Serie 3/xx Serie 4/xx/3xx Serie 4/xx Serie 5x/xx/3xx Serie 5x/xx Serie 6x/xx/3xx Serie 6x/xx Serie 7x/xx/3xx Serie 7x/xx Serie 8/xxx Serie 11/xx Serie 12/xx Serie 14/xx Serie 20/xx Serie 33/xx Serie 44/xx Serie 1xx/xx Serie TR Rechenschieber im Kundenauftrag Demonstrations-Rechenschieber Rechenschieber für Wiederverkäufer und Mitbewerber Andere Rechengeräte Modell-Kontinuität Produktionszeiträume der einzelnen Modelle Schnellübersicht der wichtigsten Typen Alle Darmstadt-Rechenschieber Alle Elektro-Rechenschieber Alle kaufmännischen Rechenschieber Alle Rietz-Rechenschieber Alle Rechenschieber mit Addiator Alle Rechenschieber mit Überlänge Alle Rechenschieber, die nach ihrem Entwickler benannt sind Skalen Verwendete Materialien Datierung Etuis Läufer Anleitungen Kleine Firmengeschichte Faber-Castell auf dem Weltmarkt Verkaufsagenten weltweit 1911 Fremdsprachige Anleitungen Deutsche Patente Deutsche Gebrauchsmuster Literaturverzeichnis S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. 5 8 13 19 20 28 28 30 30 33 34 35 35 35 36 37 39 40 45 45 46 47 47 48 48 50 50 51 53 55 58 65 S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. 71 72 73 80 80 81 82 83 84 85 87 S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. S. 89 93 95 99 100 104 105 109 110 111 112 114 118 Table of Contents 1 2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 3.12 3.13 3.14 3.15 3.16 3.17 3.18 3.19 3.20 3.21 3.22 3.23 3.24 3.25 3.26 3.27 3.28 3.29 4 5 6 7 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 7.7 8 9 10 11 12 13 14 15 15.1 15.2 16 17 18 Preface and acknowledgements How to use this book Slide Rule models Early models without numbers 3xx series D series 1/xx/3xx series 'hel', 'kad', 'cme' series 1/xx series 2/xx, 2/xxN series 3/xx/3xx series 3/xx series 4/xx/3xx series 4/xx series 5x/xx/3xx series 5x/xx series 6x/xx/3xx series 6x/xx series 7x/xx/3xx series 7x/xx series 8/xxx series 11/xx series 12/xx series 14/xx series 20/xx series 33/xx series 44/xx series 1xx/xx series TR series Specially Commissioned slide rules Demonstration slide rules Slide Rules for Resellers / Competitors Other Calculating Devices Continuity of the model numbering Production years of all standard models Summarised cross-reference of major types: All Darmstadt slide rules All Electro slide rules All Merchant slide rules All Rietz slide rules All slide rules with an Addiator All Desktop and 'oversized' slide rules All slide rules with an accreditation to an external designer Scales Materials used Dating Cases Cursors Instructions Brief company history Faber-Castell on the world stage Sales Agents worldwide in 1911 Foreign-language instructions German Patents German Registered Designs Bibliography Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. 6 10 16 19 20 28 28 30 30 33 34 35 35 36 36 37 39 40 45 45 46 47 47 48 48 50 50 51 53 55 58 65 71 72 73 80 80 81 82 83 84 85 87 Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. Pg. 91 94 97 99 100 104 107 109 110 111 113 116 118 1. Vorwort und Dank “So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muss sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das Möglichste getan hat.” (Goethe: Italienische Reise, 16. März 1787) Literatur über Rechenschieber ist in den letzten Jahren in größerem Umfang erschienen. In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts veröffentlichten Dieter von Jezierski und Peter Hopp ihre Bücher, die bestimmend waren für moderne und kenntnisreiche Sammler-Literatur. Inzwischen liegt eine Fülle von Veröffentlichungen vor, die vielfältige Bereiche abdeckt. Mit all dieser bereits vorhandenen Literatur will der Autor nicht konkurrieren. Spezielles Anliegen dieses Bandes ist vielmehr, eine Übersicht aller Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell zusammenzustellen. Jurij Vega (Georg von Vega) hatte seinerzeit eine Belohnung von einem Golddukaten für jeden gefundenen Fehler in seinen Logarithmentafeln ausgelobt. Dieses finanzielle Risiko kann der Autor dieses Werks bei der häufig unsicheren Datenlage jedoch nicht eingehen. Trotzdem wird jeder konkrete Hinweis auf Unvollständigkeit oder sachliche Fehler gerne entgegen genommen. Zur Zusammenstellung der Daten dieses Buches wurden Rechenschieber aus der Sammlung sowohl des Autors als auch der Co-Autoren und alle im Literaturverzeichnis aufgeführten Quellen ausgewertet. Dieses Werk fasst also eine Fülle von bereits vorliegenden Erkenntnissen zusammen und kann nicht verglichen werden mit den wegweisenden Büchern der beiden oben genannten Autoren. Allen Autoren, auf deren veröffentlichte Arbeiten ich zurückgreifen konnte und ohne die dieses Buch nicht möglich gewesen wäre, muss ich einen großen und herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen. 2008 begann ich mit der Erfassung aller mir verfügbaren Daten der Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. FaberCastell. Ich war froh, in Dieter von Jezierski, Günter Kugel und David Rance drei Experten gefunden zu haben, die bereit waren, das Ergebnis meiner Bemühungen kritisch durchzusehen und grobe Fehler zu korrigieren. Es war eine Phase der intensiven Zusammenarbeit mit diesen drei Sammlern, die meine Erwartungen in einem Maß übertraf, das für mich zu Beginn nicht vorstellbar gewesen war. DIETER VON JEZIERSKI (1927 - 2013) erwies sich nicht nur, wie erwartet, als der größte Kenner der Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell, sondern er unterstützte mich auch in jeder nur erdenklichen Weise. Sein Blick für Zusammenhänge, seine Erfahrungen aus jahrzehntelanger Tätigkeit in verantwortlicher Position bei Faber-Castell und seine Geduld verhalfen diesem Buch zu höherer Qualität und werden in Zukunft fehlen. GÜNTER KUGEL erwies sich als Meister der Perfektion und Präzision. Mit seinen Hinweisen wies er mir an vielen Stellen den richtigen Weg. Seine Detailkenntnis, sein phänomenales Gedächtnis und das von ihm zur Verfügung gestellte umfangreiche Material waren von unschätzbarem Wert. DAVID RANCE war von Beginn dieses Projektes an nicht nur der Übersetzer ins Englische, sondern meine große Stütze und unermüdliche Hilfe. Im Laufe der verschiedenen Auflagen wuchs sein positiver Einfluss immer mehr. Er hat großen Anteil an Inhalt und Gestaltung dieses Buches und ihm gebührt größter Dank und Anerkennung dafür. Diesen drei Kennern und Sammlern schulde ich Dank für ihre Sachkenntnis, ihre Hilfsbereitschaft und ihre Warmherzigkeit. Elf Jahre nach der ersten Auflage und zwei Jahre nach dem Verkauf des letzten Buches der siebten Auflage ist es Zeit für eine Aktualisierung der Daten, denn noch immer weisen mich Sammler auf neue Funde oder kleine Verbesserungsmöglichkeiten in der Darstellung hin. Antriebsfeder für diese weiter entwickelte neue Auflage und einziger Mitarbeiter war David Rance, der damit ebenfalls seit mehr als elf Jahren an diesem Projekt beteiligt ist. Von ihm stammt auch die Idee einer ausschließlich digitalen Ausgabe, die ich gerne aufgegriffen habe. Diese Auflage wurde auf das Format DIN-A4 umgestellt und entsprechend angepasst. Darüber hinaus enthält sie viele Verbesserungen und neue Erkenntnisse. Insbesondere wurden die Abschnitte über Rechenschieber im Kundenauftrag und Rechenschieber für Wiederverkäufer und Mitbewerber umgestaltet und erweitert. Darüber hinaus enthält sie viele Verbesserungen und sogar einige neue Funde – darunter eine neue und bisher unbekannte Rechenschieber-Serie. Peter Holland, November 2020 5 1. Preface and acknowledgements “Even though any work as this is never really finished, after doing everything possible in the circumstances and the time available, it must be declared as finished.” (Goethe: Italian Journey, 16th March 1787) In the last few years the number of books published on slide rules has exploded. It was back in the 1990’s that Dieter von Jezierski and Peter Hopp published their landmark reference books for collectors. Since then subsequent publications have covered various subjects and related aspects. The author does not wish to compete with any of these earlier publications. Instead this volume is an attempt to compile an overview of all the slide rules from A.W. Faber and A.W. Faber-Castell. Jurij Vega (Georg von Vega) in his day offered a reward of a golden Ducat for anyone finding an error in his logarithmic tables. Given the uncertainty of some of the data, this author cannot take on a similar financial risk. However, he would like to hear from anyone who spots factual errors or something missing. To compile the information in this book the author referred to the slide rules in his own collection, the collections of his co-authors and the sources listed as references in the bibliography. This work summarises a wealth of existing knowledge and cannot be compared to the trailblazing books of the two above mentioned authors. Finally, I wish cordially to thank all the authors of the many sources I could call upon – without your efforts this book would not have been possible. In 2008 I began compiling all the available data about the slide rules of A.W. Faber and A.W. Faber-Castell. I was pleased that three experts, Dieter von Jezierski, Günter Kugel and David Rance were prepared to review critically the results of my efforts and correct any major errors. It was a period of close and intense co-operation with these three collectors that exceeded anything I could have possibly imagined at the outcome. DIETER VON JEZIERSKI (1927 - 2013) not only proving, as expected, that he is the greatest authority on the slide rules of A.W. Faber and A.W. Faber-Castell, he also supported me in every imaginable way. His grasp of the “big picture”, gained from his many years in a responsible position at Faber-Castell, and his patience resulted in a much higher quality book will now be missed. GÜNTER KUGEL proving that he is the master of perfection and precision. With his guidance, he made sure I kept on the right track. His detail knowledge and phenomenal memory provided me with a wealth of material of immeasurable importance. DAVID RANCE was from the beginning of this project not only the translator into English, but also my greatest supporter and untiring help. Over the several editions his positive influence has continued to grow ever more. He has contributed considerably to both the content and the design of this book and he deserves both the appreciation of this as well as my greatest thanks. I owe these three authorities and collectors a vote of thanks for all their warm-hearted help and expertise. Eleven years after the 1st edition and two years after the last copy from the 7 th edition was sold, it is time for a new update. Fuelling the update were the collectors who continued to point out new finds or minor presentation improvement suggestions to me. The driving force and only helper behind this evolutionary new edition was David Rance. He has been involved in the project for more than 11 years and came up with the idea of issuing a digital-only edition this time. I was happy to take on his suggestion. So this edition has been restyled and reformatted for A4 display/paper size. Moreover it includes many improvements and even some new finds. In particular the section on specially commissioned slide rules and the chapter on slide rules for resellers and competitors have been extensively revamped and extended. Moreover it includes many improvements and even some new finds – including a new and previously unknown series. Peter Holland, November 2020 6 © Faber-Castell AG 7 2. Erläuterungen zum Gebrauch Die Tabellen der Rechenschieber-Modelle von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell werden sicherlich für den Leser von größtem Interesse sein. Diese Tabellen sollen inhaltsreich sein, ohne dass jedoch die Übersichtlichkeit leidet. Für jedes Modell finden sich maximal 14 Einträge nach diesem Schema: Nr. Bezeichnung Vermerke des Benutzers Skalen oben Vorderseite Körper Skalen Vorderseite Zunge Skalen unten Vorderseite Körper Skalen oben Rückseite Körper Skalen Rückseite Zunge Skalen unten Rückseite Körper Material Jahre Skalenlänge Bemerkungen - Deutsch Bemerkungen - Englisch Das Zeichen “/” bedeutet, dass vorher genannte Skalen auf der oberen Schrägseite (Facette) des Rechenschiebers stehen. Entsprechend bedeutet das Zeichen “\”, dass danach genannte Skalen auf der unteren Facette des Rechenschiebers stehen. Das Zeichen “|” weist ebenfalls Skalen auf der oberen oder unteren Schmalseite aus. Allerdings steht hier die Schmalseite in einem Winkel von 90° zur Oberseite des Rechenschiebers. Ein Beispiel: Inch/A Buchsbaum/z B,C S,L,T 1903 - 1935 D|cm 25 Läufer mit Stellenanzeiger, mit und ohne 'Eisenbahnskalen', Stichmaß, auch als Dietzgen 1783, auf Wunsch auch mit barometrischer Teilung wie 345, ab 1920 in Birnbaum/z with digit registering cursor for number of decimal places, with and without 'Railway track scales', cm scale in the well of the stock, also as Dietzgen 1783, as a special order also with a barometric division - like 345, from 1920 in pearwood/z 367 Normal-Trig Hierzu sind folgende Hinweise hilfreich: Modell-Nummer von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell Meistens der von Faber benutzte Name des Modells aus einem Katalog oder von Gravierung/Druck auf dem Stab Vermerke des Benutzers Raum für eigene Einträge Skalen auf dem oberen Teil der Vorderseite des Körpers Skalen oben Vorderseite Körper Skalen auf der Vorderseite der Zunge Skalen Vorderseite Zunge Skalen auf dem unteren Teil der Vorderseite des Körpers Skalen unten Vorderseite Körper Skalen auf dem oberen Teil der Rückseite des Körpers Skalen oben Rückseite Körper Skalen auf der Rückseite der Zunge Skalen Rückseite Zunge Skalen auf dem unteren Teil der Rückseite des Körpers Skalen unten Rückseite Körper Material des Rechenschiebers. Wenn die Skalen auf Zelluloid aufgebracht sind, so ist Material dies mit “/z“ gekennzeichnet. Beginn und Ende der Produktion oder des Verkaufs, sofern bekannt. Wenn die Jahre Jahreszahl unbekannt oder unsicher ist, wird “19??” oder “19x?” angegeben. Länge eines Zyklus der Hauptskala (in der Regel Skala D). Bei Rechenscheiben der Skalenlänge Durchmesser. Sonstige Informationen Bemerkungen Nr. Bezeichnung Sonderskalen sind durchgängig mit § bezeichnet. 8 Bei der Entscheidung, welche Längen-Skalen wo auf dem Rechenschieber angebracht wurden, kam es häufig zu Änderungen während der Laufzeit eines Modells. Entsprechend gelten diese Angaben in den Tabellen nicht für jedes Exemplar eines Modells. Es kann also durchaus auf einem Rechenschieber eine Zoll-Skala stehen, wo in der Tabelle eine cm-Skala angegeben ist (und umgekehrt). Die Modelle mit einer Zoll-Skala waren oft für den Export in Länder mit nichtmetrischen Maßen bestimmt. Einige Modelle der Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell haben noch ein, zwei oder sogar drei weitere Zeichen, die an die Modellnummern angehängt sind. Teilweise ist die Bedeutung dieser zusätzlichen Kennzeichnung geklärt. Kennzeichnung /A A Beispiel Bedeutung 308/A 1/87A b b SZ B C /d D /e /fr g IBM k K m M N NR /0 P R Rb /S SL SZ W 67/54b 67/54b SZ 313B 397C 2/66/d 20/66 D 2/66/e 2/66/fr 167/87g 20/66 IBM 67/91k 11/87K 1/87m 355M 2/83N 20/68 NR 397/0 20/66 P 67/87R 67/87Rb 308/S 20/66 SL 67/54 SZ 57/22W unbekannt 25cm-Modelle mit einem Addiator; allerdings haben die Modelle 313A und 397A keinen Addiator 'breit'; Stabkörper ist breiter als bei Modellen ohne 'b' siehe 'b' und 'SZ' unbekannt Stab oder Läufer sind komplett aus Zelluloid gefertigt deutsche Ausführung Typometer im Didot-System englische Ausführung französische Ausführung 'grün'; die Skalen A, B, C und D sind grün unterlegt Typometer im IBM-System unbekannt vielleicht ein firmeninterner Code für einen Teil der Kriegsproduktion unbekannt, aus den späten 40er Jahren unbekannt 'Neu'; nach Einführung einer verbesserten Modell-Variante Firmenname 'Nordmann, Rassmann' unbekannt Typometer im Pica-System 12½cm-Modelle mit einem AddiatoR 12½cm-Modelle mit einem AddiatoR auf einem breiten Stabkörper unbekannt Typometer für Schreibmaschinenschriften und mit Läufer 'Siemens Zählerwerk' unbekannt Dieses Buch enthält keine Fotos von Rechenschiebern, das mag mancher Leser bedauern. Online findet man sehr viele der hier beschriebenen Rechenschieber von Faber und Faber-Castell auf den Seiten dieser drei Sammler: - Fabrizio Brentini: Jorge Fabregas Zaza: David Rance: http://www.rechenschiebersammlung.ch/ https://fabercastell.reglasdecalculo.com/index.html https://sliderules.nl/mysliderules 9 2 How to use this book The tables listing the models of A.W. Faber and A.W. Faber-Castell slide rules will certainly be of great interest to the reader. Without compromising on clarity, the tables are detailed. For each model a template captures a maximum of 14 key fields of information: No. Type User notes Scales above the slide on the front face Scales on the front of the slide Scales below the slide on the front face Scales above the slide on the reverse side Scales on the back of the slide Scales below the slide on the reverse side Material Year Scale length Comments – in German Comments – in English When appearing in the 1st row of the template a forward slash denotes that the scale before the “/” appears on the top side or bevelled edge of the slide rule. Similarly a backward slash appearing in the 3 rd row of the template denotes that scale after the “\” appears on the bottom side or bevelled edge of the slide rule. The symbol “|” indicates that a scale is located on the top or the bottom edge. But in such cases the edge is at a 90° angle to the front face of the slide rule. An example: Inch/A Buchsbaum/z B,C S,L,T 1903 – 1935 D|cm 25 Läufer mit Stellenanzeiger, mit und ohne ‚Eisenbahnskalen‘, Stichmaß, auch als Dietzgen 1783, auf Wunsch auch mit barometrischer Teilung wie 345, ab 1920 in Birnbaum/z with a digit registering cursor for number of decimal places, with and without ‘Railway track scales’, cm scale in the well of the stock, also as Dietzgen 1783, as a special order also with a barometric division – like 345, from 1920 in pearwood/z 367 Normal-Trig For this some extended definitions might be helpful: A.W. Faber and A.W. Faber-Castell designated model number Mostly the Faber name for the model – taken from a catalogue or as engraved/printed on the rule For personal annotations, notes, etc. User notes Scales above the slide When viewed from the front, the scales on the fixed upper part of the stock i.e. above the slide on the front face Scales on the front of When viewed from the front, the scales on the front or top of the slide the slide Scales below the slide When viewed from the front, the scales on the fixed lower part of the stock i.e. below the slide on the front face Scales above the slide When viewed from the back, the scales on the fixed upper part of the stock i.e. above the scales on the reverse of the slide on the reverse side Scales on the back of Scales on the back or reverse side of the slide the slide Scales below the slide When viewed from the back, the scales on the fixed lower part of the stock i.e. below the scales on the reverse of the slide on the reverse side Material used to construct the body of the slide rule. A “/z” suffix shows the scales are part Material of a celluloid veneer. As far as it is known, the range of years it was in production or being sold. Where the year Year is unknown or uncertain, it is shown as “19??” or “19x?”. Length in cm of a full cycle of a main scale – usually the D scale. For circular slide rules it Scale length is the diameter in cm. Other pertinent information Comments No. Type Any special or extraordinary scales are consistently depicted by the “§” symbol. 10 Deciding which scales for measurement were included on a slide rule often changed during the lifetime of a model. Accordingly these entries in the tables do not always reflect every variation of a model. It is possible that a slide rule has an inch scale whereas in the table it is shown with a cm scale (or the other way around). Models listed with an inch scale were often made for export to countries using imperial units of measurement. To keep this book compact the limited range of materials used for slide rule production is only listed in German in the detailed tables. For the English equivalents please refer to the following list: German English German English Ahorn Birnbaum Buche Buchsbaum Ebenholz Mahagoni Maplewood Pearwood Beechwood Boxwood Ebonywood Mahogany Pappel Schichtholz Poplar Laminated wood Kunststoff Zelluloid /z Plastic Celluloid Scales on a celluloid veneer Some A.W. Faber and A.W. Faber-Castell slide rule models have an additional one, two or even a three letter suffix appended to the model number. The meaning of these suffixes is mostly known. Suffix Example /A 308/A A 1/87A b b SZ B C D /d /e /fr g IBM k K m M N NR /0 P R Rb /S S SL SZ W 67/54b 67/54b SZ 313B 397C 20/66 D 2/66/d 2/66/e 2/66/fr 167/87g 20/66 IBM 67/91k 11/87K 1/87m 355M 2/83N 20/68 NR 397/0 20/66 P 67/87R 67/87Rb 308/S 313S 20/66 SL 67/54 SZ 57/22W Explanation unknown 25cm models with an Addiator except for the models 313A and 397A that do not have an Addiator ‘breit’ or ‘wide’: width of the stock is broader than the same model without the suffix ‘b’ see explanation for ‘b’ and ‘SZ’ unknown either the slide rule or the cursor is completely made of Celluloid Typometer/ruler for Didot typographical units for the German/Deutsch language markets for the English language markets for the French language markets ‘green’: the scales A, B, C and D are highlighted in green Typometer/ruler for IBM typographical units unknown possibly an internal company code used for a time during the war/Krieg years unknown suffix from the late 1940s unknown ‘New’: denoted the introduction of a more advanced variant of the model company name ‚Nordmann, Rassmann‘ unknown Typometer/ruler for Pica typographical units 12½cm models with an AddiatoR 12½cm models with an AddiatoR on a wider (‘breit’) stock unknown unknown Typometer/ruler for ‘Schreibmaschine’/ typewriter fonts and with a cursor/Läufer ‚Siemens Zählerwerk‘ or Siemens electric meters unknown To the possible regret of some readers this book contains no photographs of slide rules. Many of the Faber and FaberCastell slide rules described here can be found online on the web pages of these three collectors: - Fabrizio Brentini: Jorge Fabregas Zaza: David Rance: http://www.rechenschiebersammlung.ch/ https://fabercastell.reglasdecalculo.com/index.html https://sliderules.nl/mysliderules 11 © Faber-Castell AG 12 2. Rechenschieber-Modelle Viele Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell wurden über die vorhandenen Verkaufswege wie den Einzelhandel für Bürobedarf und Schreibgeräte an die Verbaucher verkauft. Diese Rechenschieber waren immer mit einer Modellnummer und sowohl dem Schriftzug als auch dem Logo von Faber/Faber-Castell versehen. In den Tabellen auf den folgenden Seiten wird eine Einteilung entsprechend der von Faber-Castell vorgegebenen Systematik verwendet. Nicht enthalten sind Varianten einzelner Modelle, bei denen im Laufe ihrer Produktionsperiode Skalenänderungen vorgenommen wurden.  Frühe Modelle ohne Nummerierung Zu Beginn der Produktion von Rechenschiebern bei A.W. Faber im Jahre 1892 werden den diversen Modellen noch keine Modell-Nummern gegeben. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Buchsbaum.  Serie 3xx Circa um das Jahr 1900 erhalten einige Rechenschieber eine dreistellige Nummer, die mit einer 3 beginnt. Um 1910 haben bereits fast alle Rechenschieber eine dreistellige Nummer. Skalenlängen von 10cm bis 200cm bei DemonstrationsRechenschiebern kommen vor. Fast alle diese Rechenschieber bestehen aus Holz.  Serie D Ungefähr 1935 wird eine kleine Serie von fünf Modellen aus Holz unter der Bezeichnung 'D' gefertigt. Dies sind erste Modelle von Doppelseiten-Rechenschiebern von Faber-Castell. Eine Serienproduktion wird jedoch nicht aufgenommen; es existieren nur Prototypen.  Serie 1/xx/3xx Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von der Serie 3xx zur Serie 1/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 398 zuerst die Nummer 1/98/398, später dann die Nummer 1/98. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Birnbaum und haben in der Regel eine Skalenlänge von 25cm.  Serie 'hel', 'kad', 'cme' Unter den geheimen Codierungen 'hel', 'kad' und 'cme' wurden 1941 Rechenschieber für das deutsche Heer hergestellt, die nicht die Firmenaufschrift tragen. Diese Codierungen stehen für 'Faber-Castell/Stein', 'Faber-Castell/Geroldsgrün' und 'Wichmann/Berlin'.  Serie 1/xx Rechenschieber aus Birnbaum mit Metalleinlagen und mit einer Skalenlänge von in der Regel 25cm erhalten ca. 1939 eine Nummer der Serie 1/xx. Eine Ausnahme bildet das Modell 1/54, das bereits unter dieser Nummer seit 1934 produziert wird. Die Breite dieser Stäbe beträgt 32,5mm. Damit ist der Grundstein für eine systematische Nummerierung der gesamten Rechenschieber-Produktion gelegt. Ab ca. 1956 werden diese Stäbe nicht mehr aus Birnbaum, sondern aus Schichtholz mit Metalleinlagen hergestellt.  Serie 2/xx, 2/xxN Rechenschieber aus Kunststoff mit einer Skalenlänge von meistens 25cm und einer Stabbreite von meistens 48mm. In der Regel handelt es sich um Doppelseitenstäbe mit Laschenverbindung. Die letzte und modernste Form der Doppelseitenstäbe sind die Modelle Duplex und Novo-Duplex der Serie 2/xxN mit einer Skalenlänge von 25cm und einer Stabbreite von 57mm.  Serie 3/xx/3xx Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von der Serie 3xx zur Serie 3/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 342 zuerst die Nummer 3/42/342, später dann die Nummer 3/42. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Birnbaum und haben eine Stablänge von 38,5cm.  Serie 3/xx Rechenschieber aus Birnbaum in Überlänge von 38,5cm und einer Stabbreite von 35mm. Ab 1956 werden diese Stäbe aus Schichtholz mit Metalleinlagen hergestellt.  Serie 4/xx/3xx Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von der Serie 3xx zur Serie 4/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 385 zuerst die Nummer 4/87/385, später dann die Nummer 4/87. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Birnbaum mit einer Skalenlänge von 50cm.  Serie 4/xx Rechenschieber aus Birnbaum mit einer Skalenlänge von 50cm und einer Stabbreite von 35mm. Ab ca. 1956 werden diese Stäbe aus Schichtholz mit Metalleinlagen hergestellt. 13  Serie 5x/xx/3xx Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von der Serie 3xx zur Serie 5x/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 339 zuerst die Nummer 51/39/339, später dann die Nummer 51/39. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Holz mit einer Skalenlänge von 25cm.  Serie 5x/xx Diese Serie hätte man noch weiter aufteilen können. Jedoch soll dies wegen der Gemeinsamkeit, dass alle Modelle eine Skalenlänge von 25cm haben, nicht geschehen. Die Modelle 51/xx bestehen aus Holz mit Zelluloidauflage, die Modelle 52/xx fast alle aus Kunststoff. Das Modell 55/91 ist aus Schichtholz, aber die Modelle 57/xx wieder einheitlich aus Kunststoff.  Serie 6x/xx/3xx Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von der Serie 3xx zur Serie 6x/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 397 zuerst die Nummer 61/87/397, später dann die Nummer 61/87. Alle diese Rechenschieber haben eine Skalenlänge von 12,5cm.  Serie 6x/xx Diese Rechenschieber bestehen aus Zelluloid, Holz mit Zelluloidauflage oder später aus Kunststoff und haben eine Skalenlänge von 12,5cm.  Serie 7x/xx/3xx Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von der Serie 3xx zur Serie 7x/xx eingeleitet. Es ist nur ein Modell bekannt. Aus der Nummer 389 wird zuerst die Nummer 71/91/389, später dann die Nummer 71/91. Dies ist ein Rechenschieber mit einer Skalenlänge von 10cm und einer Stabbreite von 18,5mm  Serie 7x/xx Eine Kleinserie mit einer Skalenlänge von 10cm und einer Stabbreite von 18,5mm; gesicherte Daten oder Belegexemplare liegen nur wenige vor. Offensichtlich wurde die Idee einer eigenen umfangreichen Serie von 10cm-Stäben nicht realisiert.  Serie 8/xxx Unter dieser Nummerierung sind die wenigen Rechenscheiben von Faber-Castell zu finden. Sie bestehen ausnahmslos aus Kunststoff.  Serie 11/xx Wie Serie 1/xx, allerdings immer aus Schichtholz und ohne Metalleinlagen.  Serie 12/xx Hier ist nur ein einziges Modell bekannt. Ein Doppelseitenstab aus Kunststoff mit einer Skalenlänge von 25cm.  Serie 14/xx Hier ist ebenfalls nur ein einziges Modell bekannt. Ein Einseitenstab aus Holz mit einer Skalenlänge von 25cm, aber einer Zungenlänge von 50cm.  Serie 20/xx Hier ist neben einigen Datenschiebern (Typometer, Parifix) nur ein einziger logarithmischer Rechenschieber bekannt. Der Vollständigkeit halber sind die Nachfolgemodelle der hier gelisteten Typometer ebenfalls aufgeführt.  Serie 33/xx Wie Serie 3/xx, immer aus Schichtholz und ohne Metalleinlagen.  Serie 44/xx Wie Serie 4/xx, immer aus Schichtholz, meistens ohne Metalleinlagen.  Serie 1xx/xx Rechenschieber aus Kunststoff mit einer Skalenlänge von 12,5cm oder 25cm.  Serie TR Modelle aus der letzten Phase der Produktion von Rechenschiebern. Es sind Hybrid-Modelle aus Kunststoff mit einer Skalenlänge von 12,5cm und einem elektronischen Taschenrechner auf der Vorderseite und einem Rechenschieber auf der Rückseite. Es gibt auch Modelle ohne Rechenschieber.  Rechenschieber im Kundenauftrag Alle diese Sonderbestellungen haben eine Skalen-Anordnung oder eine andere Eigenschaft, die auf keinem StandardModell zu finden ist. Keine hat eine Modellnummer von Faber/Faber-Castell. 14  Demonstrations-Rechenschieber Die Rechenschieber der Untergruppe 3xx sind die frühesten Demonstrations-Rechenschieber; sie alle sind meistens aus Pappel gefertigt, manchmal jedoch aus Spanplatte, und variieren in der Länge von 100cm bis 200cm. In der Untergruppe 304/xx sind frühe Demonstrations-Rechenschieber aus Pappel oder Spanplatte aus den dreißiger Jahren, alle haben eine Skalenlänge von 200cm. Die Rechenschieber der Untergruppe 310/xx sind für die Overhead-Projektion konzipiert, haben eine Skalenlänge von 20cm und bestehen aus Kunststoff. Die Modelle 312/xx, 315/xx, 315N/xx und 334/xx sind Demonstrations-Rechenschieber aus Holz mit einer Skalenlänge von jeweils 125cm, 150cm, 150cm und 100cm. Bei den Modellen für die Overhead-Projektion ist zu beachten, dass man hier eigentlich nicht von Vorder- und Rückseite sprechen kann. Vielmehr enthält das Gerät, das man auf den OHP legt, Vorder- und Rückseite des entsprechenden Rechenschiebers in einer Ebene.  Rechenschieber für Wiederverkäufer und Mitbewerber A.W. Faber und A.W. Faber-Castell nahmen auch Großaufträge für Standardmodelle von anderen Unternehmen an. Diese Wiederverkäufer oder Mitbewerber vermarkteten die Modelle unter ihrem eigenen Namen und oft auch unter eigener Modellnummer.  Andere Rechengeräte Faber-Castell stellte auch einige Produkte her, die man unter dem Begriff 'Rechengeräte' zusammenfassen kann. Dies sind keine Rechenschieber, sondern kompliziert und aufwändig gebaute Lehrmittel, graphische Rechenplatten und spezielle Rechenhilfen für die Industrie. Diese Rechengeräte befinden sich in Kapitel 4. 15 3. Slide Rule models Many slide rules made by A.W. Faber and A.W. Faber-Castell were sold via established channels such as stationers and office suppliers to the general public. These were always numbered and branded with the Faber/Faber-Castell company name and logo. The tables in the following pages are organised according to a system devised by Faber-Castell. Variants of any model that arose through modifications to scales made during the time it was in production are not shown.  Early models without numbers When slide rule production started at A.W. Faber in 1892 the various models were not given a model number. All these slide rules were made of boxwood.  3xx series Around about 1900 some slide rules were given a three-digit number beginning with a “3”. From 1910 nearly all slide rules had a three-digit number. Scale lengths from 10cm to 200cm for demonstration slide rules were possible. Virtually all of them were made of wood.  D series Around 1935 a small series of five models, designated by the letter “D”, were manufactured from wood. These were the first duplex models ever made by Faber-Castell. None of them became part of a production run and only prototypes exist.  1/xx/3xx series This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to the 1/xx series was introduced. For example, the 398 first became the 1/98/398 before later becoming the 1/98. All these slide rules were made from pearwood and usually had a scale length of 25cm.  ‚hel‘, ‚kad‘, ‚cme‘ series Slide rules made in 1941 for the German army were unbranded. Instead they were stamped with a secret maker’s code: ‘hel’ for Faber-Castell/Stein, ‘kad’ for Faber-Castell/Geroldsgrün and ‘cme’ for Wichmann/Berlin.  1/xx series Around 1939 slide rules made in pearwood with metal inserts and a scale length of usually 25cm would have been given a number in the 1/xx series. One exception was the model 1/54 as it was already being produced in 1934. The width of the stock was 32.5mm. With this series the foundation was laid for the subsequent numbering of all the slide rules produced. From about 1956 these slide rules were no longer made from pearwood but from laminated wood with metal inserts.  2/xx, 2/xxN series Slide rules made from plastic with a scale length of 25cm and where the width of the stock was usually 48mm. Mostly they were duplex slide rules with strap-joints. The last and the most modern versions of a duplex slide rule were the models “Duplex” and the “Novo-Duplex” from the 2/xxN series. They had a scale length of 25cm and the width of the stock was 57mm.  3/xx/3xx series This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to the 3/xx series was introduced. For example, the 342 was first the 3/42/342 before later becoming the 3/42. All these slide rules were made from pearwood and had a length of the stock of 38.5cm.  3/xx series Slide rules made from pearwood with an overall length of 38.5cm and where the width of the stock was 35mm. From 1956 the stocks were made from laminated wood with metal inserts.  4/xx/3xx series This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to the 4/xx series was introduced. For example, the 385 was first the 4/87/385 before later becoming the 4/87. All these slide rules were made from pearwood and had a scale length of 50cm.  4/xx series Slide rules made from pearwood with a scale length of 50cm and where the width of the stock was 35mm. From about 1956 the stocks were made from laminated wood with metal inserts.  5x/xx/3xx series This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to the 5x/xx series was introduced. For example, the 339 was first the 51/39/339 before later becoming the 51/39. All these slide rules were made from wood and had a scale length of 25cm. 16  5x/xx series This series could have been further subdivided. However, this was not done because of the 25cm scale length that they all had in common. The 51/xx models were made of wood with a celluloid veneer. Almost all the 52/xx models were made of plastic. The 55/91 model was made from laminated wood, but the 57/xx models were again uniformly made from plastic.  6x/xx/3xx series This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to the 6x/xx series was introduced. For example, the 397 was first the 61/87/397 before later becoming the 61/87. All these slide rules had a scale length of 12.5cm.  6x/xx series These slide rules were initially made of celluloid or wood with a celluloid veneer but later from plastic. They all had a scale length of 12.5cm.  7x/xx/3xx series This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to the 7x/xx series was introduced. Only one model is known to exist. The 389 was first the 71/91/389 before later becoming the 71/91. This is a slide rule with a scale length of 10cm and where the width of the stock was 18.5mm.  7x/xx series A small series where the scale length was 10cm and the width of the stock was 18.5mm. Reliable information about this series or known examples are scarce. Obviously the idea to produce an extensive series of just 10cm slide rules was never realised.  8/xxx series This series contains the few circular slides rules produced by Faber-Castell. Without exception, they were all made of plastic.  11/xx series Similar to the 1/xx series but always made from laminated wood without metal inserts.  12/xx series There is only one known model. A duplex slide rule made from plastic with a scale length of 25cm.  14/xx series Here too there is only one known model. A simplex wooden slide rule with a scale length of 25cm but with a 50cm long slide.  20/xx series This series, apart from some data charts (e.g. Typometer, Parifix), includes only one known logarithmic slide rule. For completeness the successors to 20/xx typometers are listed at the end of this series.  33/xx series Similar to the 3/xx series but always made from laminated wood without metal inserts.  44/xx series Similar to the 4/xx series but always made from laminated wood and mostly without metal inserts.  1xx/xx series Plastic slide rules with a scale length of 12.5cm or 25cm.  TR series Models from the last phase of slide rule production. They were all hybrid models, made from plastic with a scale length of 12.5cm with an electronic calculator on the front and usually a slide rul