Rechenschieber von Faber-Castell (8th edition)
Rechenschieber
Slide Rules
A.W. Faber
A.W. Faber-Castell
Modelle, Typen, Skalen
Models, Types, Scales
V 8.0
Peter Holland
Peter Holland
unter Mitarbeit von, in co-operation with
Dieter von Jezierski
Günter Kugel
David Rance
Rechenschieber - Slide Rules
A.W. Faber - A.W. Faber-Castell
Modelle, Typen, Skalen
Models, Types, Scales
© 2020, Digitale Ausgabe, V 8.0
© 2020, Digital Edition, V 8.0
Kontakt zum Autor, to contact the author:
[email protected]
Titelfoto: Faber-Castell, Modell 367
Cover picture: Faber-Castell model 367
Jegliche Haftung für die Richtigkeit des gesamten Werkes kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht
übernommen werden. Die im Buch genannten Produkte, Warenzeichen und Firmennamen sind in
der Regel durch deren Inhaber geschützt.
Despite all possible care and attention, no liability for the correctness of the contents is accepted.
The products named in the book, the trademarks and company names are, as a rule, protected by the
owner.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
This work is licensed under a Creative Commons Attribution – NonCommercial - NoDerivatives
4.0 International License.
Inhaltsverzeichnis
1 1
2
3
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
3.9
3.10
3.11
3.12
3.13
3.14
3.15
3.16
3.17
3.18
3.19
3.20
3.21
3.22
3.23
3.24
3.25
3.26
3.27
3.28
3.29
4
5
6
7
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
8
9
10
11
12
13
14
15
15.1
15.2
16
17
18
Vorwort und Dank
Erläuterungen zum Gebrauch
Rechenschieber-Modelle
Frühe Modelle ohne Nummerierung
Serie 3xx
Serie D
Serie 1/xx/3xx
Serie 'hel', 'kad', 'cme'
Serie 1/xx
Serie 2/xx, 2/xxN
Serie 3/xx/3xx
Serie 3/xx
Serie 4/xx/3xx
Serie 4/xx
Serie 5x/xx/3xx
Serie 5x/xx
Serie 6x/xx/3xx
Serie 6x/xx
Serie 7x/xx/3xx
Serie 7x/xx
Serie 8/xxx
Serie 11/xx
Serie 12/xx
Serie 14/xx
Serie 20/xx
Serie 33/xx
Serie 44/xx
Serie 1xx/xx
Serie TR
Rechenschieber im Kundenauftrag
Demonstrations-Rechenschieber
Rechenschieber für Wiederverkäufer und
Mitbewerber
Andere Rechengeräte
Modell-Kontinuität
Produktionszeiträume der einzelnen Modelle
Schnellübersicht der wichtigsten Typen
Alle Darmstadt-Rechenschieber
Alle Elektro-Rechenschieber
Alle kaufmännischen Rechenschieber
Alle Rietz-Rechenschieber
Alle Rechenschieber mit Addiator
Alle Rechenschieber mit Überlänge
Alle Rechenschieber, die nach ihrem
Entwickler benannt sind
Skalen
Verwendete Materialien
Datierung
Etuis
Läufer
Anleitungen
Kleine Firmengeschichte
Faber-Castell auf dem Weltmarkt
Verkaufsagenten weltweit 1911
Fremdsprachige Anleitungen
Deutsche Patente
Deutsche Gebrauchsmuster
Literaturverzeichnis
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
5
8
13
19
20
28
28
30
30
33
34
35
35
35
36
37
39
40
45
45
46
47
47
48
48
50
50
51
53
55
58
65
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
71
72
73
80
80
81
82
83
84
85
87
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
89
93
95
99
100
104
105
109
110
111
112
114
118
Table of Contents
1
2
3
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
3.9
3.10
3.11
3.12
3.13
3.14
3.15
3.16
3.17
3.18
3.19
3.20
3.21
3.22
3.23
3.24
3.25
3.26
3.27
3.28
3.29
4
5
6
7
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
8
9
10
11
12
13
14
15
15.1
15.2
16
17
18
Preface and acknowledgements
How to use this book
Slide Rule models
Early models without numbers
3xx series
D series
1/xx/3xx series
'hel', 'kad', 'cme' series
1/xx series
2/xx, 2/xxN series
3/xx/3xx series
3/xx series
4/xx/3xx series
4/xx series
5x/xx/3xx series
5x/xx series
6x/xx/3xx series
6x/xx series
7x/xx/3xx series
7x/xx series
8/xxx series
11/xx series
12/xx series
14/xx series
20/xx series
33/xx series
44/xx series
1xx/xx series
TR series
Specially Commissioned slide rules
Demonstration slide rules
Slide Rules for Resellers / Competitors
Other Calculating Devices
Continuity of the model numbering
Production years of all standard models
Summarised cross-reference of major types:
All Darmstadt slide rules
All Electro slide rules
All Merchant slide rules
All Rietz slide rules
All slide rules with an Addiator
All Desktop and 'oversized' slide rules
All slide rules with an accreditation to an
external designer
Scales
Materials used
Dating
Cases
Cursors
Instructions
Brief company history
Faber-Castell on the world stage
Sales Agents worldwide in 1911
Foreign-language instructions
German Patents
German Registered Designs
Bibliography
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
6
10
16
19
20
28
28
30
30
33
34
35
35
36
36
37
39
40
45
45
46
47
47
48
48
50
50
51
53
55
58
65
71
72
73
80
80
81
82
83
84
85
87
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
Pg.
91
94
97
99
100
104
107
109
110
111
113
116
118
1. Vorwort und Dank
“So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muss sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen
das Möglichste getan hat.”
(Goethe: Italienische Reise, 16. März 1787)
Literatur über Rechenschieber ist in den letzten Jahren in größerem Umfang erschienen. In den 90er Jahren des vorigen
Jahrhunderts veröffentlichten Dieter von Jezierski und Peter Hopp ihre Bücher, die bestimmend waren für moderne und
kenntnisreiche Sammler-Literatur. Inzwischen liegt eine Fülle von Veröffentlichungen vor, die vielfältige Bereiche abdeckt. Mit all dieser bereits vorhandenen Literatur will der Autor nicht konkurrieren. Spezielles Anliegen dieses Bandes
ist vielmehr, eine Übersicht aller Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell zusammenzustellen.
Jurij Vega (Georg von Vega) hatte seinerzeit eine Belohnung von einem Golddukaten für jeden gefundenen Fehler in
seinen Logarithmentafeln ausgelobt. Dieses finanzielle Risiko kann der Autor dieses Werks bei der häufig unsicheren
Datenlage jedoch nicht eingehen. Trotzdem wird jeder konkrete Hinweis auf Unvollständigkeit oder sachliche Fehler
gerne entgegen genommen.
Zur Zusammenstellung der Daten dieses Buches wurden Rechenschieber aus der Sammlung sowohl des Autors als auch
der Co-Autoren und alle im Literaturverzeichnis aufgeführten Quellen ausgewertet. Dieses Werk fasst also eine Fülle
von bereits vorliegenden Erkenntnissen zusammen und kann nicht verglichen werden mit den wegweisenden Büchern
der beiden oben genannten Autoren.
Allen Autoren, auf deren veröffentlichte Arbeiten ich zurückgreifen konnte und ohne die dieses Buch nicht möglich
gewesen wäre, muss ich einen großen und herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen.
2008 begann ich mit der Erfassung aller mir verfügbaren Daten der Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. FaberCastell. Ich war froh, in Dieter von Jezierski, Günter Kugel und David Rance drei Experten gefunden zu haben, die
bereit waren, das Ergebnis meiner Bemühungen kritisch durchzusehen und grobe Fehler zu korrigieren. Es war eine
Phase der intensiven Zusammenarbeit mit diesen drei Sammlern, die meine Erwartungen in einem Maß übertraf, das für
mich zu Beginn nicht vorstellbar gewesen war.
DIETER VON JEZIERSKI (1927 - 2013)
erwies sich nicht nur, wie erwartet, als der größte Kenner der Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell,
sondern er unterstützte mich auch in jeder nur erdenklichen Weise. Sein Blick für Zusammenhänge, seine Erfahrungen
aus jahrzehntelanger Tätigkeit in verantwortlicher Position bei Faber-Castell und seine Geduld verhalfen diesem Buch
zu höherer Qualität und werden in Zukunft fehlen.
GÜNTER KUGEL
erwies sich als Meister der Perfektion und Präzision. Mit seinen Hinweisen wies er mir an vielen Stellen den richtigen
Weg. Seine Detailkenntnis, sein phänomenales Gedächtnis und das von ihm zur Verfügung gestellte umfangreiche
Material waren von unschätzbarem Wert.
DAVID RANCE
war von Beginn dieses Projektes an nicht nur der Übersetzer ins Englische, sondern meine große Stütze und
unermüdliche Hilfe. Im Laufe der verschiedenen Auflagen wuchs sein positiver Einfluss immer mehr. Er hat großen
Anteil an Inhalt und Gestaltung dieses Buches und ihm gebührt größter Dank und Anerkennung dafür.
Diesen drei Kennern und Sammlern schulde ich Dank für ihre Sachkenntnis, ihre Hilfsbereitschaft und ihre
Warmherzigkeit.
Elf Jahre nach der ersten Auflage und zwei Jahre nach dem Verkauf des letzten Buches der siebten Auflage ist es Zeit
für eine Aktualisierung der Daten, denn noch immer weisen mich Sammler auf neue Funde oder kleine
Verbesserungsmöglichkeiten in der Darstellung hin.
Antriebsfeder für diese weiter entwickelte neue Auflage und einziger Mitarbeiter war David Rance, der damit ebenfalls
seit mehr als elf Jahren an diesem Projekt beteiligt ist. Von ihm stammt auch die Idee einer ausschließlich digitalen
Ausgabe, die ich gerne aufgegriffen habe.
Diese Auflage wurde auf das Format DIN-A4 umgestellt und entsprechend angepasst. Darüber hinaus enthält sie viele
Verbesserungen und neue Erkenntnisse. Insbesondere wurden die Abschnitte über Rechenschieber im Kundenauftrag
und Rechenschieber für Wiederverkäufer und Mitbewerber umgestaltet und erweitert. Darüber hinaus enthält sie viele
Verbesserungen und sogar einige neue Funde – darunter eine neue und bisher unbekannte Rechenschieber-Serie.
Peter Holland, November 2020
5
1. Preface and acknowledgements
“Even though any work as this is never really finished, after doing everything possible in the
circumstances and the time available, it must be declared as finished.”
(Goethe: Italian Journey, 16th March 1787)
In the last few years the number of books published on slide rules has exploded. It was back in the 1990’s that Dieter
von Jezierski and Peter Hopp published their landmark reference books for collectors. Since then subsequent
publications have covered various subjects and related aspects. The author does not wish to compete with any of these
earlier publications. Instead this volume is an attempt to compile an overview of all the slide rules from A.W. Faber and
A.W. Faber-Castell.
Jurij Vega (Georg von Vega) in his day offered a reward of a golden Ducat for anyone finding an error in his
logarithmic tables. Given the uncertainty of some of the data, this author cannot take on a similar financial risk.
However, he would like to hear from anyone who spots factual errors or something missing.
To compile the information in this book the author referred to the slide rules in his own collection, the collections of his
co-authors and the sources listed as references in the bibliography. This work summarises a wealth of existing
knowledge and cannot be compared to the trailblazing books of the two above mentioned authors.
Finally, I wish cordially to thank all the authors of the many sources I could call upon – without your efforts this book
would not have been possible.
In 2008 I began compiling all the available data about the slide rules of A.W. Faber and A.W. Faber-Castell. I was
pleased that three experts, Dieter von Jezierski, Günter Kugel and David Rance were prepared to review critically the
results of my efforts and correct any major errors. It was a period of close and intense co-operation with these three
collectors that exceeded anything I could have possibly imagined at the outcome.
DIETER VON JEZIERSKI (1927 - 2013)
not only proving, as expected, that he is the greatest authority on the slide rules of A.W. Faber and A.W. Faber-Castell,
he also supported me in every imaginable way. His grasp of the “big picture”, gained from his many years in a
responsible position at Faber-Castell, and his patience resulted in a much higher quality book will now be missed.
GÜNTER KUGEL
proving that he is the master of perfection and precision. With his guidance, he made sure I kept on the right track. His
detail knowledge and phenomenal memory provided me with a wealth of material of immeasurable importance.
DAVID RANCE
was from the beginning of this project not only the translator into English, but also my greatest supporter and untiring
help. Over the several editions his positive influence has continued to grow ever more. He has contributed considerably
to both the content and the design of this book and he deserves both the appreciation of this as well as my greatest
thanks.
I owe these three authorities and collectors a vote of thanks for all their warm-hearted help and expertise.
Eleven years after the 1st edition and two years after the last copy from the 7 th edition was sold, it is time for a new
update. Fuelling the update were the collectors who continued to point out new finds or minor presentation
improvement suggestions to me.
The driving force and only helper behind this evolutionary new edition was David Rance. He has been involved in the
project for more than 11 years and came up with the idea of issuing a digital-only edition this time. I was happy to take
on his suggestion.
So this edition has been restyled and reformatted for A4 display/paper size. Moreover it includes many improvements
and even some new finds. In particular the section on specially commissioned slide rules and the chapter on slide rules
for resellers and competitors have been extensively revamped and extended. Moreover it includes many improvements
and even some new finds – including a new and previously unknown series.
Peter Holland, November 2020
6
© Faber-Castell AG
7
2.
Erläuterungen zum Gebrauch
Die Tabellen der Rechenschieber-Modelle von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell werden sicherlich für den Leser von
größtem Interesse sein. Diese Tabellen sollen inhaltsreich sein, ohne dass jedoch die Übersichtlichkeit leidet. Für jedes
Modell finden sich maximal 14 Einträge nach diesem Schema:
Nr.
Bezeichnung
Vermerke des Benutzers
Skalen oben Vorderseite
Körper
Skalen
Vorderseite
Zunge
Skalen unten Vorderseite
Körper
Skalen oben Rückseite
Körper
Skalen
Rückseite
Zunge
Skalen unten Rückseite
Körper
Material
Jahre
Skalenlänge
Bemerkungen - Deutsch
Bemerkungen - Englisch
Das Zeichen “/” bedeutet, dass vorher genannte Skalen auf der oberen Schrägseite (Facette) des Rechenschiebers stehen.
Entsprechend bedeutet das Zeichen “\”, dass danach genannte Skalen auf der unteren Facette des Rechenschiebers stehen.
Das Zeichen “|” weist ebenfalls Skalen auf der oberen oder unteren Schmalseite aus. Allerdings steht hier die Schmalseite
in einem Winkel von 90° zur Oberseite des Rechenschiebers.
Ein Beispiel:
Inch/A
Buchsbaum/z
B,C
S,L,T
1903 - 1935
D|cm
25
Läufer mit Stellenanzeiger, mit und ohne 'Eisenbahnskalen', Stichmaß, auch als Dietzgen 1783, auf Wunsch auch
mit barometrischer Teilung wie 345, ab 1920 in Birnbaum/z
with digit registering cursor for number of decimal places, with and without 'Railway track scales', cm scale in the
well of the stock, also as Dietzgen 1783, as a special order also with a barometric division - like 345,
from 1920 in pearwood/z
367
Normal-Trig
Hierzu sind folgende Hinweise hilfreich:
Modell-Nummer von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell
Meistens der von Faber benutzte Name des Modells aus einem Katalog oder von
Gravierung/Druck auf dem Stab
Vermerke des Benutzers Raum für eigene Einträge
Skalen auf dem oberen Teil der Vorderseite des Körpers
Skalen oben
Vorderseite Körper
Skalen auf der Vorderseite der Zunge
Skalen Vorderseite
Zunge
Skalen auf dem unteren Teil der Vorderseite des Körpers
Skalen unten
Vorderseite Körper
Skalen auf dem oberen Teil der Rückseite des Körpers
Skalen oben
Rückseite Körper
Skalen auf der Rückseite der Zunge
Skalen Rückseite
Zunge
Skalen auf dem unteren Teil der Rückseite des Körpers
Skalen unten
Rückseite Körper
Material des Rechenschiebers. Wenn die Skalen auf Zelluloid aufgebracht sind, so ist
Material
dies mit “/z“ gekennzeichnet.
Beginn und Ende der Produktion oder des Verkaufs, sofern bekannt. Wenn die
Jahre
Jahreszahl unbekannt oder unsicher ist, wird “19??” oder “19x?” angegeben.
Länge eines Zyklus der Hauptskala (in der Regel Skala D). Bei Rechenscheiben der
Skalenlänge
Durchmesser.
Sonstige Informationen
Bemerkungen
Nr.
Bezeichnung
Sonderskalen sind durchgängig mit § bezeichnet.
8
Bei der Entscheidung, welche Längen-Skalen wo auf dem Rechenschieber angebracht wurden, kam es häufig zu
Änderungen während der Laufzeit eines Modells. Entsprechend gelten diese Angaben in den Tabellen nicht für jedes
Exemplar eines Modells. Es kann also durchaus auf einem Rechenschieber eine Zoll-Skala stehen, wo in der Tabelle eine
cm-Skala angegeben ist (und umgekehrt). Die Modelle mit einer Zoll-Skala waren oft für den Export in Länder mit nichtmetrischen Maßen bestimmt.
Einige Modelle der Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell haben noch ein, zwei oder sogar drei weitere
Zeichen, die an die Modellnummern angehängt sind. Teilweise ist die Bedeutung dieser zusätzlichen Kennzeichnung
geklärt.
Kennzeichnung
/A
A
Beispiel
Bedeutung
308/A
1/87A
b
b SZ
B
C
/d
D
/e
/fr
g
IBM
k
K
m
M
N
NR
/0
P
R
Rb
/S
SL
SZ
W
67/54b
67/54b SZ
313B
397C
2/66/d
20/66 D
2/66/e
2/66/fr
167/87g
20/66 IBM
67/91k
11/87K
1/87m
355M
2/83N
20/68 NR
397/0
20/66 P
67/87R
67/87Rb
308/S
20/66 SL
67/54 SZ
57/22W
unbekannt
25cm-Modelle mit einem Addiator; allerdings haben die Modelle 313A und 397A keinen
Addiator
'breit'; Stabkörper ist breiter als bei Modellen ohne 'b'
siehe 'b' und 'SZ'
unbekannt
Stab oder Läufer sind komplett aus Zelluloid gefertigt
deutsche Ausführung
Typometer im Didot-System
englische Ausführung
französische Ausführung
'grün'; die Skalen A, B, C und D sind grün unterlegt
Typometer im IBM-System
unbekannt
vielleicht ein firmeninterner Code für einen Teil der Kriegsproduktion
unbekannt, aus den späten 40er Jahren
unbekannt
'Neu'; nach Einführung einer verbesserten Modell-Variante
Firmenname 'Nordmann, Rassmann'
unbekannt
Typometer im Pica-System
12½cm-Modelle mit einem AddiatoR
12½cm-Modelle mit einem AddiatoR auf einem breiten Stabkörper
unbekannt
Typometer für Schreibmaschinenschriften und mit Läufer
'Siemens Zählerwerk'
unbekannt
Dieses Buch enthält keine Fotos von Rechenschiebern, das mag mancher Leser bedauern. Online findet man sehr viele
der hier beschriebenen Rechenschieber von Faber und Faber-Castell auf den Seiten dieser drei Sammler:
-
Fabrizio Brentini:
Jorge Fabregas Zaza:
David Rance:
http://www.rechenschiebersammlung.ch/
https://fabercastell.reglasdecalculo.com/index.html
https://sliderules.nl/mysliderules
9
2
How to use this book
The tables listing the models of A.W. Faber and A.W. Faber-Castell slide rules will certainly be of great interest to the
reader. Without compromising on clarity, the tables are detailed. For each model a template captures a maximum of 14
key fields of information:
No.
Type
User notes
Scales above the slide on
the front face
Scales on the front of the
slide
Scales below the slide on
the front face
Scales above the slide on
the reverse side
Scales on the back of the
slide
Scales below the slide on
the reverse side
Material
Year
Scale length
Comments – in German
Comments – in English
When appearing in the 1st row of the template a forward slash denotes that the scale before the “/” appears on the top side
or bevelled edge of the slide rule. Similarly a backward slash appearing in the 3 rd row of the template denotes that scale
after the “\” appears on the bottom side or bevelled edge of the slide rule.
The symbol “|” indicates that a scale is located on the top or the bottom edge. But in such cases the edge is at a 90° angle
to the front face of the slide rule.
An example:
Inch/A
Buchsbaum/z
B,C
S,L,T
1903 – 1935
D|cm
25
Läufer mit Stellenanzeiger, mit und ohne ‚Eisenbahnskalen‘, Stichmaß, auch als Dietzgen 1783, auf Wunsch auch
mit barometrischer Teilung wie 345, ab 1920 in Birnbaum/z
with a digit registering cursor for number of decimal places, with and without ‘Railway track scales’, cm scale in
the well of the stock, also as Dietzgen 1783, as a special order also with a barometric division – like 345,
from 1920 in pearwood/z
367
Normal-Trig
For this some extended definitions might be helpful:
A.W. Faber and A.W. Faber-Castell designated model number
Mostly the Faber name for the model – taken from a catalogue or as engraved/printed on
the rule
For personal annotations, notes, etc.
User notes
Scales above the slide When viewed from the front, the scales on the fixed upper part of the stock i.e. above the
slide
on the front face
Scales on the front of When viewed from the front, the scales on the front or top of the slide
the slide
Scales below the slide When viewed from the front, the scales on the fixed lower part of the stock i.e. below the
slide
on the front face
Scales above the slide When viewed from the back, the scales on the fixed upper part of the stock i.e. above the
scales on the reverse of the slide
on the reverse side
Scales on the back of Scales on the back or reverse side of the slide
the slide
Scales below the slide When viewed from the back, the scales on the fixed lower part of the stock i.e. below the
scales on the reverse of the slide
on the reverse side
Material used to construct the body of the slide rule. A “/z” suffix shows the scales are part
Material
of a celluloid veneer.
As far as it is known, the range of years it was in production or being sold. Where the year
Year
is unknown or uncertain, it is shown as “19??” or “19x?”.
Length in cm of a full cycle of a main scale – usually the D scale. For circular slide rules it
Scale length
is the diameter in cm.
Other pertinent information
Comments
No.
Type
Any special or extraordinary scales are consistently depicted by the “§” symbol.
10
Deciding which scales for measurement were included on a slide rule often changed during the lifetime of a model.
Accordingly these entries in the tables do not always reflect every variation of a model. It is possible that a slide rule has
an inch scale whereas in the table it is shown with a cm scale (or the other way around). Models listed with an inch scale
were often made for export to countries using imperial units of measurement.
To keep this book compact the limited range of materials used for slide rule production is only listed in German in the
detailed tables. For the English equivalents please refer to the following list:
German
English
German
English
Ahorn
Birnbaum
Buche
Buchsbaum
Ebenholz
Mahagoni
Maplewood
Pearwood
Beechwood
Boxwood
Ebonywood
Mahogany
Pappel
Schichtholz
Poplar
Laminated wood
Kunststoff
Zelluloid
/z
Plastic
Celluloid
Scales on a celluloid veneer
Some A.W. Faber and A.W. Faber-Castell slide rule models have an additional one, two or even a three letter suffix
appended to the model number. The meaning of these suffixes is mostly known.
Suffix Example
/A
308/A
A
1/87A
b
b SZ
B
C
D
/d
/e
/fr
g
IBM
k
K
m
M
N
NR
/0
P
R
Rb
/S
S
SL
SZ
W
67/54b
67/54b SZ
313B
397C
20/66 D
2/66/d
2/66/e
2/66/fr
167/87g
20/66 IBM
67/91k
11/87K
1/87m
355M
2/83N
20/68 NR
397/0
20/66 P
67/87R
67/87Rb
308/S
313S
20/66 SL
67/54 SZ
57/22W
Explanation
unknown
25cm models with an Addiator except for the models 313A and 397A that do not have an
Addiator
‘breit’ or ‘wide’: width of the stock is broader than the same model without the suffix ‘b’
see explanation for ‘b’ and ‘SZ’
unknown
either the slide rule or the cursor is completely made of Celluloid
Typometer/ruler for Didot typographical units
for the German/Deutsch language markets
for the English language markets
for the French language markets
‘green’: the scales A, B, C and D are highlighted in green
Typometer/ruler for IBM typographical units
unknown
possibly an internal company code used for a time during the war/Krieg years
unknown suffix from the late 1940s
unknown
‘New’: denoted the introduction of a more advanced variant of the model
company name ‚Nordmann, Rassmann‘
unknown
Typometer/ruler for Pica typographical units
12½cm models with an AddiatoR
12½cm models with an AddiatoR on a wider (‘breit’) stock
unknown
unknown
Typometer/ruler for ‘Schreibmaschine’/ typewriter fonts and with a cursor/Läufer
‚Siemens Zählerwerk‘ or Siemens electric meters
unknown
To the possible regret of some readers this book contains no photographs of slide rules. Many of the Faber and FaberCastell slide rules described here can be found online on the web pages of these three collectors:
-
Fabrizio Brentini:
Jorge Fabregas Zaza:
David Rance:
http://www.rechenschiebersammlung.ch/
https://fabercastell.reglasdecalculo.com/index.html
https://sliderules.nl/mysliderules
11
© Faber-Castell AG
12
2. Rechenschieber-Modelle
Viele Rechenschieber von A.W. Faber und A.W. Faber-Castell wurden über die vorhandenen Verkaufswege wie den
Einzelhandel für Bürobedarf und Schreibgeräte an die Verbaucher verkauft. Diese Rechenschieber waren immer mit
einer Modellnummer und sowohl dem Schriftzug als auch dem Logo von Faber/Faber-Castell versehen.
In den Tabellen auf den folgenden Seiten wird eine Einteilung entsprechend der von Faber-Castell vorgegebenen
Systematik verwendet. Nicht enthalten sind Varianten einzelner Modelle, bei denen im Laufe ihrer Produktionsperiode
Skalenänderungen vorgenommen wurden.
Frühe Modelle ohne Nummerierung
Zu Beginn der Produktion von Rechenschiebern bei A.W. Faber im Jahre 1892 werden den diversen Modellen noch keine
Modell-Nummern gegeben. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Buchsbaum.
Serie 3xx
Circa um das Jahr 1900 erhalten einige Rechenschieber eine dreistellige Nummer, die mit einer 3 beginnt. Um 1910 haben
bereits fast alle Rechenschieber eine dreistellige Nummer. Skalenlängen von 10cm bis 200cm bei DemonstrationsRechenschiebern kommen vor. Fast alle diese Rechenschieber bestehen aus Holz.
Serie D
Ungefähr 1935 wird eine kleine Serie von fünf Modellen aus Holz unter der Bezeichnung 'D' gefertigt. Dies sind erste
Modelle von Doppelseiten-Rechenschiebern von Faber-Castell. Eine Serienproduktion wird jedoch nicht aufgenommen;
es existieren nur Prototypen.
Serie 1/xx/3xx
Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von
der Serie 3xx zur Serie 1/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 398 zuerst die Nummer 1/98/398, später
dann die Nummer 1/98. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Birnbaum und haben in der Regel eine Skalenlänge von
25cm.
Serie 'hel', 'kad', 'cme'
Unter den geheimen Codierungen 'hel', 'kad' und 'cme' wurden 1941 Rechenschieber für das deutsche Heer hergestellt,
die nicht die Firmenaufschrift tragen. Diese Codierungen stehen für 'Faber-Castell/Stein', 'Faber-Castell/Geroldsgrün' und
'Wichmann/Berlin'.
Serie 1/xx
Rechenschieber aus Birnbaum mit Metalleinlagen und mit einer Skalenlänge von in der Regel 25cm erhalten ca. 1939
eine Nummer der Serie 1/xx. Eine Ausnahme bildet das Modell 1/54, das bereits unter dieser Nummer seit 1934 produziert
wird. Die Breite dieser Stäbe beträgt 32,5mm. Damit ist der Grundstein für eine systematische Nummerierung der
gesamten Rechenschieber-Produktion gelegt. Ab ca. 1956 werden diese Stäbe nicht mehr aus Birnbaum, sondern aus
Schichtholz mit Metalleinlagen hergestellt.
Serie 2/xx, 2/xxN
Rechenschieber aus Kunststoff mit einer Skalenlänge von meistens 25cm und einer Stabbreite von meistens 48mm. In
der Regel handelt es sich um Doppelseitenstäbe mit Laschenverbindung.
Die letzte und modernste Form der Doppelseitenstäbe sind die Modelle Duplex und Novo-Duplex der Serie 2/xxN mit
einer Skalenlänge von 25cm und einer Stabbreite von 57mm.
Serie 3/xx/3xx
Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von
der Serie 3xx zur Serie 3/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 342 zuerst die Nummer 3/42/342, später
dann die Nummer 3/42. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Birnbaum und haben eine Stablänge von 38,5cm.
Serie 3/xx
Rechenschieber aus Birnbaum in Überlänge von 38,5cm und einer Stabbreite von 35mm. Ab 1956 werden diese Stäbe
aus Schichtholz mit Metalleinlagen hergestellt.
Serie 4/xx/3xx
Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von
der Serie 3xx zur Serie 4/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 385 zuerst die Nummer 4/87/385, später
dann die Nummer 4/87. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Birnbaum mit einer Skalenlänge von 50cm.
Serie 4/xx
Rechenschieber aus Birnbaum mit einer Skalenlänge von 50cm und einer Stabbreite von 35mm. Ab ca. 1956 werden
diese Stäbe aus Schichtholz mit Metalleinlagen hergestellt.
13
Serie 5x/xx/3xx
Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von
der Serie 3xx zur Serie 5x/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 339 zuerst die Nummer 51/39/339, später
dann die Nummer 51/39. Alle diese Rechenschieber bestehen aus Holz mit einer Skalenlänge von 25cm.
Serie 5x/xx
Diese Serie hätte man noch weiter aufteilen können. Jedoch soll dies wegen der Gemeinsamkeit, dass alle Modelle eine
Skalenlänge von 25cm haben, nicht geschehen. Die Modelle 51/xx bestehen aus Holz mit Zelluloidauflage, die Modelle
52/xx fast alle aus Kunststoff. Das Modell 55/91 ist aus Schichtholz, aber die Modelle 57/xx wieder einheitlich aus Kunststoff.
Serie 6x/xx/3xx
Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von
der Serie 3xx zur Serie 6x/xx eingeleitet. Zum Beispiel wird aus der Nummer 397 zuerst die Nummer 61/87/397, später
dann die Nummer 61/87. Alle diese Rechenschieber haben eine Skalenlänge von 12,5cm.
Serie 6x/xx
Diese Rechenschieber bestehen aus Zelluloid, Holz mit Zelluloidauflage oder später aus Kunststoff und haben eine
Skalenlänge von 12,5cm.
Serie 7x/xx/3xx
Dies ist eine Übergangsbezeichnung aus dem ungefähren Zeitraum von 1935 bis 1939. Hiermit wird ein Übergang von
der Serie 3xx zur Serie 7x/xx eingeleitet. Es ist nur ein Modell bekannt. Aus der Nummer 389 wird zuerst die Nummer
71/91/389, später dann die Nummer 71/91. Dies ist ein Rechenschieber mit einer Skalenlänge von 10cm und einer
Stabbreite von 18,5mm
Serie 7x/xx
Eine Kleinserie mit einer Skalenlänge von 10cm und einer Stabbreite von 18,5mm; gesicherte Daten oder Belegexemplare
liegen nur wenige vor. Offensichtlich wurde die Idee einer eigenen umfangreichen Serie von 10cm-Stäben nicht realisiert.
Serie 8/xxx
Unter dieser Nummerierung sind die wenigen Rechenscheiben von Faber-Castell zu finden. Sie bestehen ausnahmslos
aus Kunststoff.
Serie 11/xx
Wie Serie 1/xx, allerdings immer aus Schichtholz und ohne Metalleinlagen.
Serie 12/xx
Hier ist nur ein einziges Modell bekannt. Ein Doppelseitenstab aus Kunststoff mit einer Skalenlänge von 25cm.
Serie 14/xx
Hier ist ebenfalls nur ein einziges Modell bekannt. Ein Einseitenstab aus Holz mit einer Skalenlänge von 25cm, aber einer
Zungenlänge von 50cm.
Serie 20/xx
Hier ist neben einigen Datenschiebern (Typometer, Parifix) nur ein einziger logarithmischer Rechenschieber bekannt.
Der Vollständigkeit halber sind die Nachfolgemodelle der hier gelisteten Typometer ebenfalls aufgeführt.
Serie 33/xx
Wie Serie 3/xx, immer aus Schichtholz und ohne Metalleinlagen.
Serie 44/xx
Wie Serie 4/xx, immer aus Schichtholz, meistens ohne Metalleinlagen.
Serie 1xx/xx
Rechenschieber aus Kunststoff mit einer Skalenlänge von 12,5cm oder 25cm.
Serie TR
Modelle aus der letzten Phase der Produktion von Rechenschiebern. Es sind Hybrid-Modelle aus Kunststoff mit einer
Skalenlänge von 12,5cm und einem elektronischen Taschenrechner auf der Vorderseite und einem Rechenschieber auf
der Rückseite. Es gibt auch Modelle ohne Rechenschieber.
Rechenschieber im Kundenauftrag
Alle diese Sonderbestellungen haben eine Skalen-Anordnung oder eine andere Eigenschaft, die auf keinem StandardModell zu finden ist. Keine hat eine Modellnummer von Faber/Faber-Castell.
14
Demonstrations-Rechenschieber
Die Rechenschieber der Untergruppe 3xx sind die frühesten Demonstrations-Rechenschieber; sie alle sind meistens aus
Pappel gefertigt, manchmal jedoch aus Spanplatte, und variieren in der Länge von 100cm bis 200cm.
In der Untergruppe 304/xx sind frühe Demonstrations-Rechenschieber aus Pappel oder Spanplatte aus den dreißiger
Jahren, alle haben eine Skalenlänge von 200cm.
Die Rechenschieber der Untergruppe 310/xx sind für die Overhead-Projektion konzipiert, haben eine Skalenlänge von
20cm und bestehen aus Kunststoff.
Die Modelle 312/xx, 315/xx, 315N/xx und 334/xx sind Demonstrations-Rechenschieber aus Holz mit einer Skalenlänge
von jeweils 125cm, 150cm, 150cm und 100cm.
Bei den Modellen für die Overhead-Projektion ist zu beachten, dass man hier eigentlich nicht von Vorder- und Rückseite
sprechen kann. Vielmehr enthält das Gerät, das man auf den OHP legt, Vorder- und Rückseite des entsprechenden
Rechenschiebers in einer Ebene.
Rechenschieber für Wiederverkäufer und Mitbewerber
A.W. Faber und A.W. Faber-Castell nahmen auch Großaufträge für Standardmodelle von anderen Unternehmen an. Diese
Wiederverkäufer oder Mitbewerber vermarkteten die Modelle unter ihrem eigenen Namen und oft auch unter eigener
Modellnummer.
Andere Rechengeräte
Faber-Castell stellte auch einige Produkte her, die man unter dem Begriff 'Rechengeräte' zusammenfassen kann. Dies
sind keine Rechenschieber, sondern kompliziert und aufwändig gebaute Lehrmittel, graphische Rechenplatten und
spezielle Rechenhilfen für die Industrie.
Diese Rechengeräte befinden sich in Kapitel 4.
15
3.
Slide Rule models
Many slide rules made by A.W. Faber and A.W. Faber-Castell were sold via established channels such as stationers and
office suppliers to the general public. These were always numbered and branded with the Faber/Faber-Castell company
name and logo.
The tables in the following pages are organised according to a system devised by Faber-Castell. Variants of any model
that arose through modifications to scales made during the time it was in production are not shown.
Early models without numbers
When slide rule production started at A.W. Faber in 1892 the various models were not given a model number. All these
slide rules were made of boxwood.
3xx series
Around about 1900 some slide rules were given a three-digit number beginning with a “3”. From 1910 nearly all slide
rules had a three-digit number. Scale lengths from 10cm to 200cm for demonstration slide rules were possible. Virtually
all of them were made of wood.
D series
Around 1935 a small series of five models, designated by the letter “D”, were manufactured from wood. These were the
first duplex models ever made by Faber-Castell. None of them became part of a production run and only prototypes exist.
1/xx/3xx series
This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to
the 1/xx series was introduced. For example, the 398 first became the 1/98/398 before later becoming the 1/98. All these
slide rules were made from pearwood and usually had a scale length of 25cm.
‚hel‘, ‚kad‘, ‚cme‘ series
Slide rules made in 1941 for the German army were unbranded. Instead they were stamped with a secret maker’s code:
‘hel’ for Faber-Castell/Stein, ‘kad’ for Faber-Castell/Geroldsgrün and ‘cme’ for Wichmann/Berlin.
1/xx series
Around 1939 slide rules made in pearwood with metal inserts and a scale length of usually 25cm would have been given
a number in the 1/xx series. One exception was the model 1/54 as it was already being produced in 1934. The width of
the stock was 32.5mm. With this series the foundation was laid for the subsequent numbering of all the slide rules
produced. From about 1956 these slide rules were no longer made from pearwood but from laminated wood with metal
inserts.
2/xx, 2/xxN series
Slide rules made from plastic with a scale length of 25cm and where the width of the stock was usually 48mm. Mostly
they were duplex slide rules with strap-joints.
The last and the most modern versions of a duplex slide rule were the models “Duplex” and the “Novo-Duplex” from the
2/xxN series. They had a scale length of 25cm and the width of the stock was 57mm.
3/xx/3xx series
This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to
the 3/xx series was introduced. For example, the 342 was first the 3/42/342 before later becoming the 3/42. All these slide
rules were made from pearwood and had a length of the stock of 38.5cm.
3/xx series
Slide rules made from pearwood with an overall length of 38.5cm and where the width of the stock was 35mm. From
1956 the stocks were made from laminated wood with metal inserts.
4/xx/3xx series
This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to
the 4/xx series was introduced. For example, the 385 was first the 4/87/385 before later becoming the 4/87. All these slide
rules were made from pearwood and had a scale length of 50cm.
4/xx series
Slide rules made from pearwood with a scale length of 50cm and where the width of the stock was 35mm. From about
1956 the stocks were made from laminated wood with metal inserts.
5x/xx/3xx series
This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to
the 5x/xx series was introduced. For example, the 339 was first the 51/39/339 before later becoming the 51/39. All these
slide rules were made from wood and had a scale length of 25cm.
16
5x/xx series
This series could have been further subdivided. However, this was not done because of the 25cm scale length that they
all had in common. The 51/xx models were made of wood with a celluloid veneer. Almost all the 52/xx models were
made of plastic. The 55/91 model was made from laminated wood, but the 57/xx models were again uniformly made from
plastic.
6x/xx/3xx series
This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to
the 6x/xx series was introduced. For example, the 397 was first the 61/87/397 before later becoming the 61/87. All these
slide rules had a scale length of 12.5cm.
6x/xx series
These slide rules were initially made of celluloid or wood with a celluloid veneer but later from plastic. They all had a
scale length of 12.5cm.
7x/xx/3xx series
This intermediate numbering system roughly covers the period 1935 to 1939. With it the transition from the 3xx series to
the 7x/xx series was introduced. Only one model is known to exist. The 389 was first the 71/91/389 before later becoming
the 71/91. This is a slide rule with a scale length of 10cm and where the width of the stock was 18.5mm.
7x/xx series
A small series where the scale length was 10cm and the width of the stock was 18.5mm. Reliable information about this
series or known examples are scarce. Obviously the idea to produce an extensive series of just 10cm slide rules was never
realised.
8/xxx series
This series contains the few circular slides rules produced by Faber-Castell. Without exception, they were all made of
plastic.
11/xx series
Similar to the 1/xx series but always made from laminated wood without metal inserts.
12/xx series
There is only one known model. A duplex slide rule made from plastic with a scale length of 25cm.
14/xx series
Here too there is only one known model. A simplex wooden slide rule with a scale length of 25cm but with a 50cm long
slide.
20/xx series
This series, apart from some data charts (e.g. Typometer, Parifix), includes only one known logarithmic slide rule. For
completeness the successors to 20/xx typometers are listed at the end of this series.
33/xx series
Similar to the 3/xx series but always made from laminated wood without metal inserts.
44/xx series
Similar to the 4/xx series but always made from laminated wood and mostly without metal inserts.
1xx/xx series
Plastic slide rules with a scale length of 12.5cm or 25cm.
TR series
Models from the last phase of slide rule production. They were all hybrid models, made from plastic with a scale length
of 12.5cm with an electronic calculator on the front and usually a slide rul